Johanniterschule

Heitersheim

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Internationale Vorbereitungsklassen

 

IVK – was ist das?

Um in Schule und Beruf erfolgreich zu sein, ist die Beherrschung der deutschen Sprache von entscheidender Bedeutung. Ausländische Kinder, die gerade nach Deutschland immigriert sind, befinden sich daher in einer besonders schwierigen Situation.

Die Zielsetzung der IVK ist es, Schüler aus anderen Kulturen  und Nationalitäten ohne oder mit geringen Sprachkenntnissen für einen Übergang in eine dem Alter entsprechende Regelklasse fit zu machen und das intensive Erlernen der deutschen Sprache zu erleichtern.

Klassenfoto

Die IVK an der Johanniterschule Heitersheim

Schon seit 2014 hat die Johanniterschule eine IVK. Die Schüler werden altersgemischt unterrichtet, von Klassenstufe 4 bis 9.

Aktuell besteht die IVK aus 11 Schülerinnen und Schülern, welche aus Italien, Kosovo, Mazedonien, Afghanistan und Ghana stammen.

Auch Kinder aus Rumänien, Kroatien, Nigeria, Syrien, Mongolei, Türkei und Griechenland waren in den vergangenen Jahren bereits in der IVK.

Einige Schüler kamen schon zu Beginn des Schuljahres in die Klasse, andere kamen erst im Laufe des Jahres neu dazu. Der Lernstand der Schüler variiert dabei sehr stark. Während manche schon einige Worte Deutsch beherrschen, fangen andere von Grund auf an, die deutsche Sprache zu erlernen.

Die Lehrwerke sind hierzu in unterschiedliche Niveaustufen unterteilt. Es werden Unterrichtsmaterialien von A0 (Alphabetisierung mit Grundschulbüchern) über die Niveaustufen A1, A2, B1 bis B2 verwendet. Da einige Schüler über Englischkenntnisse verfügen, fungiert Englisch als eine Art „Brückensprache“, welche die Verständigung vereinfacht.

Neben dem inhaltlichen Schwerpunkt Deutsch mit 12 Stunden pro Woche werden auch 4 Stunden Politische Grundbildung und 9 Stunden im Zusatzbereich Mathematik, Musik, BK, Sport sowie Technik unterrichtet.

Außerdem hospitieren die Schüler 4 Stunden pro Woche in Regelklassen der Werkrealschule und Realschule (je 1 Schüler pro Klasse an WRS/RS verteilt).

 

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Zur Lernmetode in der IVK

Der Unterrichtsstoff in Deutsch und Mathematik ist hoch differenziert und individuell auf jeden Schüler abgestimmt.
Nach Möglichkeit wird nur wenig frontal unterrichtet, da Altersunterschiede und Lernstände hierfür meist zu verschieden sind. Die Leistungsmessung erfolgt nicht nur durch Tests, sondern besonders über das „2P-Analyseverfahren (Potenzial und Perspektive) für neu Zugewanderte“.

Auch außerschulische Veranstaltungen finden mit der IVK statt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Begegnung mit der Berufswelt. Hierfür bieten sich Lehrgänge und Betriebserkundungen in verschiedenen Institutionen an, beispielsweise bei unserem Kooperationspartner Schule/Beruf Firma Glas Trösch in Schmidhofen, dem Besuch der Gewerbe-Akademie Freiburg mit einem Schnuppertag im Handwerk, oder dem Besuch der Job-Start-Börse auf der Messe Freiburg.

Die IVK-Schüler, die bereits 14 Jahre alt sind, absolvieren (wie die Regelschüler) ein zweiwöchiges Betriebspraktikum in Betrieben innerhalb Heitersheims, um Erfahrungen mit verschiedenen Berufen zu machen.

Donnerstag ist KooBO Z-Tag in der IVK. Das heißt, dass von der 2. bis 5. Stunde Herr Hofmann vom Christlichen Jugenddorfwerk Deutschland (CJD) fachpraktischen Technikunterricht für die Schüler anbietet. Als Projekt wurde bereits ein großes Material-Regal für den Technikraum gemeinsam geplant und gebaut. Außerdem stellen die Schüler verschiedene Werkstücke im Bereich Holz, Metall und Elektrik her.

Auch ehrenamtliche Helfer arbeiten in der IVK unterstützend mit. Aktuell sind vier Helfer in der IVK tätig: Frau Schröder, Frau Malzew, Herr Silk und Herr Vogel. Hierbei werden die IVK-Schüler zur besonderen Differenzierung in gezielter Einzelbetreuung den Helfern zugewiesen.

 

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